Ich sitze. Ich sitze in netter Runde und möchte diese genießen. Doch ein paar Tische weiter sitzt sie. Die Glotzkuh. Sie ist eine “Ich-esse-eine-Vorspeisensuppe-Glotzkuh”. Bei jedem Ausschlürfen ihres Löffels schielt sie an ihrem unattraktiven Begleiter vorbei und mich an. Sie hat sich ihre glotzenden hellblauen Augen mit einem fiesen weißen Kajal umrandet. Das macht ihr Glotzen noch viel unerträglicher. Sie glotzt wenn ich lache, sie glotzt wenn ich esse, und sie glotzt sogar weiter in meine Richtung, wenn ich versuche sie penetrant zurück anzuglotzen.In meinen Gedanken springe ich auf und rufe: “Ey du doofe Glotzkuh! glotz lieber auf deinen Teller, du hast nämlich schon Suppe verschüttet”. Stattdessen lasse ich mich weiter blöd anglotzen. Beim Verlassen des Restaurants werfe ihrem Freund einen provozierend lüsternen Blick zu. Daraufhin glotzt sie so böse, dass ich Angst habe, ihre Augen quellen raus. Dämliche Glotzkuh.
vom 5. August 2008 | Keine Kommentare
11 Laugenbrezeln in einem Laugenbrezel-10er-Pack. Voll super!
vom 31. Juli 2008 | 1 Kommentar
Jeder kennt das: man hat mal ne Phase wo man sich toll fühlt und dann auch wiederum genug andere Phasen in denen man depressiv, aggressiv oder pessimistisch ist. In meinem Fall halten solche Phasen meistens zwischen 2 und 5 Wochen an. Doch diese Ferien sind verflixt. Man könnte die Uhr nach meinen Gemütszuständen stellen. Wenn ich Sonntags abends ins Bett gehe, habe ich Probleme einzuschlafen, da ich nie weiß, wie die nächste Woche so aussieht.
Die erste Ferienwoche war ich in Griechenland, da konnte man immer so ein kleines Mini-Zufriedenheitslächeln auf meinem Gesicht erkennen. Doch auf die Woche der tiefen Zufriedenheit folgte prompt die große Langeweile. Eine geschlagene Woche schlurfte ich umher, auf der Suche nach Beschäftigung und Aufmerksamkeit. Diese Woche war lang, sehr sehr lang und ich glaube, dass die unbeschreibliche Länge dieser Woche, auch zu der unheimlichen Intensität der darauf folgenden Woche beitrug: Die Woche des blinden Aktionismus. Ich erfand Projekte die der Ablenkung dienen sollten. Ich kaufte überteuerte Sachen ( z.B. Perlen für 8,50€) um sie durchführen zu können, vergrub mich in meiner immer siffiger werdenden Wohnung und fädelt und fädelte. Ebenfalls buk ich ca. 4 Kuchen und kochte 3-Gänge-Menüs für eine Person, doch auf Dauer machte auch diese Woche mich nicht glücklich, und so konnte die nächste ebenfalls nichts Gutes mit sich bringen. Diese Woche bekam von mir den Namen “Die Depri-Woche” worüber sie sehr deprimiert war. Ich lag den ganzen Tag vor dem TV, vergaß zu essen und zu trinken. Abends machte ich mir Fritten oder anderes Junk-food (zum Glück hat es an meiner Figur keinen sehr großen Schaden angerichtet). Durch das nicht trinken holte ich mir eine Blasenentzündung und die Depression war perfekt. Übrigens musste meine Mutter in dieser Woche nicht viel Wäsche von mir waschen worüber sie sich sicherlich sehr gefreut hat.
Die momentan laufende Woche wurde bis jetzt noch nicht von mir getauft. Entweder nenne ich sie “die Woche der Arztbesuche”, da 3 Stück echt ne reife Leistung sind (keine Bange mir gehts ziemlich gut, sind nur TÜVs), oder ich nenne sie “Woche der Auferstehung”, ich meine, imerhin ziehe ich mich jetzt wieder jeden morgen an, und habe auch eine Liste erstellt, mit allem was zu tun ist….
vom 23. Juli 2008 | 4 Kommentare
Alle Lieben sind wieder da, und das wird morgen ordentlich gefeiert. Die Reservierung für 4 steht, die Supermärkte haben nur für uns geöffnet und die Herdplatten laufen bereits auf Hochtouren =)
*froi*
vom 14. Juli 2008 | 3 Kommentare
Es ist Sonntag. Die Protagonisten meiner Geschichte fahren in einem weißen Auto mit roter Neuwagen-Polstergarnitur richtung Rursee in der Eifel. Je mehr Kurven das Fahrzeug fährt und je hügeliger es wird, desto erstaunter scheint die Beifahrerin, ein junges Fräulein so um die 20, zu sein. Sie fängt an zu erzählen, dass sie schon ihr leben lang in J-Town lebt, jedoch noch nie in der Eifel war, doch sie unterbricht sich immer wieder selbst durch ihr eigenes Staunen über die sagenhafte Landschaft, die Berge und die Aussicht.
Nach einer Weile der Verfahrerei, beschließt der Fahrer des Wagens eine Pause einzulegen. Meine beiden Protagonisten steigen aus und finden schon bald eine Bank, nahe einer Kuhwiese, wo sie rasten, eine Shisha genießen und sich vor einem Frettchen erschrecken. Nach einer netten Begegnung mit Rita der Kuh und der Zunge von Rita der Kuh, entscheiden sich die beiden wieder aufzubrechen.
Angekommen in einem winzigen Örtchen am Rursee zeigt er ihr eine Türe durch die sie schreiten soll. Als sie verunsichert in den Raum eintritt, eröffnet sich ihr eine wunderbar urige Welt. Zuerst denkt sie, sie seien in einem Wohnzimmer eines alten Ehepaares gelandet, doch nach einer schnellen Einschätzung der Situation merkt sie, dass es eine reizende alte Kuchenstube ist. Nachdem sie sich einen Sitzplatz mit atemberaubender Aussicht auf den See und die Berge gesucht haben, stellt eine Bedienung zwei riesengroße Stücke köstlichsten Apfelkuchen und Kaffee auf den Tisch. Die Darstellerin denkt sie sei im Paradies gelandet und ihr Begleiter amüsiert sich über ihre aufgeregte Freude. Nach einer Kaffeerunde und einem kurzen Besuch am Seeufer fahren sie zurück, um daheim in einer netten Runde zu Grillen, und den Abend danach in trauter Zweisamkeit ausklingen zu lassen.
vom 14. Juli 2008 | 1 Kommentar
Eben das erste mal bei Tappas-Naschen Artischockenherzen probiert. *bäh*
Jetzt habe ich wenigstens die Herkunft des Namens ergründet.
vom 11. Juli 2008 | Keine Kommentare
Es sind sehr sehr viele schöne Urlaubsbilder entstanden, aber eines meiner liebsten zeigt den selbstgenähten Keinohrhasen wie er freudig am Strand spielt^^

vom 10. Juli 2008 | 2 Kommentare